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Gleichstellung Klinisch-Psychologischer Behandlung mit Psychotherapie: Ein Meilenstein in Österreich

Die jüngste Gleichstellung der klinisch-psychologischen Behandlung mit der Psychotherapie in Österreich ist ein wichtiger Fortschritt, der den Weg zu qualifizierter psychologischer Hilfe ebnet. In diesem Artikel beleuchten wir die Tragweite dieses Durchbruchs und seine Auswirkungen auf die psychosoziale Landschaft in Österreich.

Ein historischer Durchbruch

Die Entscheidung, die klinisch-psychologische Behandlung mit der Psychotherapie gleichzustellen, ist ein lang ersehntes Ziel des Berufsverbandes Österreichischer PsychologInnen (BÖP). Diese bahnbrechende Entscheidung eröffnet Tausenden von hochqualifizierten klinischen PsychologInnen neue Möglichkeiten, indem sie nun auf gleicher Ebene mit der Psychotherapie und medizinischer Hilfe stehen. Die Presse-Aussendung zu diesem Beschluss gibt es hier zum Nachlesen.

Aufwertung der psychosozialen Versorgung

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die psychosoziale Versorgung nachhaltig auszubauen. Die Aufnahme der klinisch-psychologischen Behandlung in die Sozialversicherungsgesetze und die weitere Verlängerung des Projektes „Gesund aus der Krise“ sind wichtige Schritte in diese Richtung. Diese Maßnahmen dienen einer Neuausrichtung der Versorgungslandschaft im Bereich der psychosozialen Gesundheit.

Offene Fragen und mögliche Antworten

Trotz dieser positiven Entwicklungen bleiben einige Fragen offen, die wir hier diskutieren möchten:

Wie wird die Gleichstellung in der Praxis umgesetzt?

Die Aufnahme der klinisch-psychologischen Behandlung in die Sozialversicherungsgesetze wird die Gleichstellung in der Praxis umsetzen. Dies wird durch eine entsprechende Novelle der Sozialversicherungsgesetze im 2. Halbjahr 2023 erreicht – dies geht aus dem veröffentlichten Ministerratsbeschluss hervor.

Welche konkreten Auswirkungen hat diese Gleichstellung auf die Sozialversicherung und die Gesundheitsversorgung?

Die Gleichstellung wird vermutlich dazu führen, dass klinisch-psychologische Behandlung der ärztlichen Hilfe gleichgestellt wird, was den Zugang zu psychosozialen Leistungen für alle in Österreich lebenden Menschen erleichtert. Konkrete Details sind noch nicht bekannt (Stand: Juli 2023). Es ist jedoch vorstellbar, dass freiberuflich tätige Klinische PsychologInnen, die mit der ÖGK keinen Vertrag abgeschlossen haben, einen Kostenzuschuss beantragen können.

Wie wird die Neufassung des Psychotherapiegesetzes die Ausbildung und Praxis von Psychotherapeuten beeinflussen?

Die Akademisierung der psychotherapeutischen Ausbildung wird die Qualität sichern und einen kostengünstigeren Zugang zu diesem wichtigen Gesundheitsberuf schaffen.

Fazit

Die Gleichstellung der klinisch-psychologischen Behandlung mit der Psychotherapie ist ein bedeutender Schritt in Richtung einer verbesserten psychosozialen Versorgung in Österreich. Es ist ein Meilenstein, der die Qualität und den Zugang zu psychologischer Unterstützung verbessert.

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